Kräuter und Öle für Hunde

Um eine ausgewogene Ernährung zu erreichen, sollte Ihr Hund nicht nur satt werden. Er muss auch alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine über die Nahrung aufnehmen. Einen Großteil bekommt er bereits aus dem Fleisch, Gemüse und Obst in seinem Futter. Damit sein Bedarf komplett abgedeckt ist, hilft es, den Mahlzeiten Kräuter und Pflanzenöle beizumischen. Diese enthalten weitere Nährstoffe und bieten so die ideale natürliche Nahrungsergänzung.

Kräuter für Hunde

Kräuter sind unbedingt als Bestandteil der Hundenahrung zu betrachten. Sie bieten mehr als nur Beiwerk zu einer Mahlzeit. Der Wolf als Vorfahr unserer Haushunde nahm bereits Kräuter über den Magen- und Darminhalte seiner Beutetiere auf. Kräuter sind eine Quelle für verschiedene Mengen- und Spurenelemente. Sie enthalten zudem sekundäre Pflanzenstoffe, die positive Effekte auf den Organismus haben.

Verschiedene Gewürze und Kräuter und eine Flasche Öl auf einem Holztisch

Unsere Vierbeiner vertragen viele Kräuter, die in unseren Breitengraden wachsen. Wenn Sie Ihren Hund mit verschiedenen Kräutern füttern, legen Sie eine gut Grundlage für eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung. Dabei können Sie durchaus auf Kräuter zurückgreifen, die sich nicht für menschliche Nahrung eignen. Es ist durchaus möglich, Kräuter am Wegesrand beim Gassigehen zu pflücken und dem Hundefutter beizumischen.

Kräuter können neben dem allgemeinen Futterzusatz auch als vorbeugende Medizin eingesetzt werden. In unseren Artikeln zu einzelnen Hundekrankheiten informieren wir Sie auch, welche Kräuter Sie zur Prophylaxe und Symptombekämpfung einsetzen können.

Öle für Hunde

Neben Kräutern sind Pflanzen- und Fischöle eine hervorragende Ergänzung zum abwechslungsreichen Hundefutter. Öle enthalten viele wichtige Fettsäuren, die für einen gesunden Organismus wichtig sind.

Fettsäuren im Öl

Fettsäuren machen den Hauptbestandteil von Ölen aus – sie bestimmen somit die Konsistenz des Öls. Es existieren neben den gesättigten Fettsäuren auch ungesättigte Fettsäuren. Diese zeichnen sich durch eine hohe Verdaulichkeit aus und sind daher gut geeignet, den Fettstoffwechsel Ihres Hundes zu unterstützen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind Kohlenstoffketten, die sich besonders leicht aufspalten lassen. Sie können vom Organismus nicht selbst hergestellt werden und laufen daher auch unter der Bezeichnung essenzielle Fettsäuren. Werden diese Fettsäuren nicht im ausreichenden Maße gefüttert, kann Ihr Hund z.B. Haarausfall bekommen oder an Wachstumsstörungen leiden.

Die bekanntesten mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind die so genannten Omega-3-Fettsäuren. Sie werden auch als Alpha-Linolsäuren bezeichnet und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Für eine unbeeinträchtigte Funktion von Augen und Gehirn ist eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren wichtig. Insbesondere trächtige Hündinnen dürfen keinen Mangel an Omega 3 haben, da sonst die Entwicklung der Föten beeinträchtigt ist. Im Gegensatz zu Omega-6-Fettsäuren, die auch in Fleisch vorkommen, sind Omega-3-Fettsäuren hauptsächlich über Pflanzen- oder Fischöle aufzunehmen.

Anteil von Kräuter und Ölen im Hundefutter

Der Anteil von Kräutern und Ölen im Hundefutter muss nicht hoch sein. Wichtig ist lediglich, dass Ihr Hund die Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren aufnehmen kann. Dazu sind meist nur ein paar Kräuter und ein kleiner Schluck öl pro Mahlzeit nötig.

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