Inhaltsstoffe von Hundefutter

Für unsere Lieblinge nur das Beste! Nach diesem Motto handeln viele Hundehalter. Jedoch ist nicht immer klar, welches das beste Hundefutter ist. Wir werfen einen Blick auf die Inhaltsstoffe von Hundefutter und bringen Licht in den Dschungel der Bezeichnungen.

Qualität von Hundefutter

Qualitativ hochwertiges Futter enthält alle wichtigen Nährstoffe.

Wie auch bei anderen Produkten bestehen große Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Sorten Hundefutter. Je nach Sorte und Marke werden verschiedene Bestandteile verwendet.

Wichtig ist zu beachten, dass für Hundefutter das Label “Lebensmittelqualität” nicht notwendig ist. In den meisten Fällen ist diese Bezeichnung irreführend: Sie bedeutet nicht etwa, dass die Inhaltsstoffe von so hoher Qualität sind, dass sie nicht nur vom Hund, sondern auch von Herrchen oder Frauchen verzehrt werden können. Stattdessen verbirgt sich hinter dem Begriff die Selbstverständlichkeit, dass die Schlachttiere, aus denen das Futter hergestellt wird, gesund waren.

Wie weit es mit der Qualität der Inhaltsstoffe im Futter her ist, können Sie mit einem Blick auf die Verpackung erkennen.

Beispiel für Bezeichnungen (Rind)

  • Rindfleisch, Rindfleischmehl: Finden sich diese Bezeichnungen in den Zutatenliste, ist reines Muskelfleisch verarbeitet. Damit sind viele Proteine, Fette und Kohlenhydrate enthalten, die für den Organismus wichtig sind.
  • Rind, Rindermehl: Hier werden alle Bestandteile des Schlachttieres verarbeitet, also auch Knorpel und Innereien. Diese Inhaltsstoffe sind zwar für den menschlichen Verzehr nicht geeignet, liefern jedoch wichtige Nährstoffe für unsere vierbeinigen Begleiter.
  • Tiermehl: Hier ist schon an der Bezeichnung erkennbar, dass die Gattung nicht mehr bestimmt ist. Das liegt daran, dass verschiedene Schlachtabfälle unter die Bezeichnung fallen. Der Nährstoffgehalt und die Qualität ist hier deshalb meist niedrig.
  • Tierische Nebenprodukte: Hierbei handelt es sich nicht einmal mehr um tierische Produkte im eigentlich Sinne. Es können auch Eierschalen, Federn, Fell u.ä. enthalten sein. Die Nahrhaftigkeit dieser Bestandteile tendiert gegen Null.

Um qualitativ hochwertiges Futter zu finden, sollten Sie auf die Angaben in der Zutatenliste achten. Hersteller, die auf gute Qualität und Nahrhaftigkeit wert legen, geben die Inhaltsstoffe im Futter genau an. Oftmals wird sogar angegeben, welcher Teil des Schlachttieres verwendet wird.

Angaben von Inhaltsstoffen

Um den Nährstoffgehalt von Hundefutter einschätzen zu können, bieten die analytischen Bestandteile gute Anhaltspunkte. Diese Angaben zeigen den Bestandteil von wichtigen Nährstoffe im jeweiligen Produkt an.

Rohprotein

Dieser Wert gibt den Anteil aller Proteine im Futter an. Damit sind nicht nur die tierischen, sondern auch die pflanzlichen Bestandteile einbezogen. Für industriell hergestellte Futtermittel beträgt der Anteil zwischen 18 und 25 Prozent bei Trockenfutter, während Nassfutter einen Rohproteinanteil zwischen 8 und 12 Prozent aufweist.

Rohfett

Analog zum Rohprotein sind hier Fette pflanzlicher und tierischer Basis bezeichnet. Bei den meisten Trockenfuttersorten liegt der Anteil zwischen 8 und 13 Prozent, bei Nassfutter zwischen 4 und 6 %.

Rohasche

Diese Bezeichnung ist ein wenig irreführend. Es handelt sich hier keinesfalls um Abfallprodukte. Rohasche bezeichnet den Anteil an Mineralstoffen im Futter. In handelsüblichen Trockenfuttern sind 4 bis 7 % Rohasche enthalten, in Nassfuttern 1 bis 3%. Achten zudem Sie auf die Zusammensetzung des Futters, um eventuelle Wechselwirkungen abschätzen zu können.

Rohfaser

Unter diesem Begriff fasst man pflanzliche Bestandteile zusammen, die Ihr Hund nicht verdauen kann. Diese Bestandteile sind auch unter dem Begriff Ballaststoffe bekannt und sind wichtig für die Darmflora im Dickdarm. Ein zu hoher Anteil an Rohfaser kann dazu führen, dass die Nahrung zu schnell durch den Dünndarm geleitet wird. Weil Ballaststoffe die Darmtätigkeit anregen, kann eine Minderversorgung zu Verstopfung führen.

In Trockenfutter befinden sich zwischen 2 und 5% Rohfaser. Industrielle Nassfutter haben einen Anteil von 0,5 bis 1 Prozent.

Zusatzstoffe

Damit Ihr Hund sein Futter gut verdauen kann, sollte es so naturnah wie möglich sein. Am besten sind Hundefutter, die auf Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel verzichten. So wird Ihr Vierbeiner mit den richtigen Nährstoffen versorgt und muss keine Stoffe verdauen, die für seinen Stoffwechsel unwichtig sind.

Natürliche Zusätze wie Fisch- und Pflanzenöle sowie Kräuter und Beeren tragen zudem dazu bei, dass das Futter alle wichtigen Nährstoffe enthält. Hochwertige Hundefutter wie unser Hundekochprofi-Trockenfutter bieten eine ausgewogene Mischung aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen. Somit versorgen sie Ihren Vierbeiner mit allen wichtigen Nährstoffen.

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