Ernährung beim Schwedischer Lapphund – Alles, was Sie wissen müssen
Der Schwedische Lapphund ist eine ursprüngliche nordische Hunderasse mit dichter Fellstruktur, hoher Widerstandsfähigkeit und ausgeprägtem Arbeitswillen. Als Hüte- und Begleithund zeichnet er sich durch Ausdauer, Intelligenz und ein freundliches Wesen aus. Seine Ernährung sollte seinen aktiven Lebensstil unterstützen und gleichzeitig Haut, Fell und Verdauung optimal versorgen. Diese Anleitung bietet einen umfassenden Überblick zur idealen Fütterung des Schwedischen Lapphunds – vom Welpenalter bis ins Seniorenalter.
1. Grundlegende Ernährungsbedürfnisse des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund ist mittelgroß, kräftig gebaut und bewegungsfreudig. Er benötigt eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem tierischem Eiweiß, gesunden Fetten und gut verdaulichen Kohlenhydraten. Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für Vitalität und Leistungsfähigkeit.
- Proteine: Hochwertige tierische Proteinquellen wie Ente, Lamm oder Fisch unterstützen den Muskelaufbau und die Regeneration. Ein hoher Fleischanteil ist besonders bei aktiven Hunden sinnvoll.
- Fette: Gesunde Fette liefern Energie und fördern durch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eine gesunde Haut sowie ein kräftiges, dichtes Fell.
- Kohlenhydrate: Reis oder Süßkartoffel sorgen für eine gleichmäßige Energieversorgung und sind in der Regel gut verträglich.
2. Lebensphasen und spezifische Ernährungsanforderungen
- Welpen: In der Wachstumsphase benötigt der Schwedische Lapphund eine proteinreiche, ausgewogene Ernährung mit abgestimmtem Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Mehrere kleine Mahlzeiten täglich unterstützen ein gleichmäßiges Wachstum.
- Erwachsene Hunde: Der Energiebedarf richtet sich nach Aktivität und Auslastung. Ein ausgewogenes Futter mit hohem Fleischanteil unterstützt Ausdauer, Muskelkraft und Fellgesundheit.
- Senioren: Mit zunehmendem Alter sinkt der Energiebedarf leicht. Eine gut verdauliche Rezeptur mit moderatem Fettgehalt hilft, das Idealgewicht zu halten, während hochwertiges Eiweiß den Muskelerhalt unterstützt.
3. Futterarten für den Schwedischen Lapphund
Für die bedarfsgerechte Ernährung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:
- Trockenfutter: Praktisch und einfach zu dosieren. Achten Sie auf einen hohen Fleischanteil und den Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe.
- Nassfutter: Unterstützt durch den höheren Feuchtigkeitsgehalt die Flüssigkeitsaufnahme und ist besonders schmackhaft.
- BARF: Die Rohfütterung ermöglicht eine individuelle Anpassung der Ration, sollte jedoch sorgfältig geplant werden, um eine ausgewogene Nährstoffversorgung sicherzustellen.
4. Unsere Futterempfehlung für den Schwedischen Lapphund
Um die positiven Eigenschaften des Schwedischen Lapphunds zu erhalten und gesund zu bleiben, benötigen sie die richtige Ernährung und Futtermenge. Wir empfehlen für den Schwedischen Lapphund besonders folgende Futtersorte aus unserem Sortiment:
✔ NATÜRLICHES KALTGEPRESSTES HUNDEFUTTER: 40 % Fleisch der Freiland-Ente in Lebensmittelqualität, 60 % Gemüse, Kräuter & Lachsöl | Ohne künstliche Zusatzstoffe
✔ ARTGERECHTE HALTUNG: Das Fleisch für das Trockenfutter stammt aus bäuerlicher Haltung.
5. Die richtige Futtermenge für den Schwedischen Lapphund
Die passende Futtermenge richtet sich nach Gewicht, Aktivitätslevel und Lebensphase. Die folgenden Werte bieten eine gute Orientierung für ausgewachsene Schwedische Lapphunde.
| Hund | Gewicht | Wenig aktiv | Aktiv | Sehr aktiv |
|---|---|---|---|---|
| Hündin (nicht trächtig) | 16–22 kg | 220–300 g | 290–380 g | 360–480 g |
| Rüde | 18–25 kg | 250–340 g | 320–430 g | 400–540 g |
Anmerkung: Trächtige und laktierende Hündinnen benötigen mehr Futter. Hier ist es aber schwierig eine pauschale Aussage zur Menge zu treffen. Orientier dich dazu gerne an den Gewichts- und Mengenangaben auf der Packung.
6. Spezielle Ernährungsanforderungen
Der Schwedische Lapphund besitzt ein dichtes Doppelfell und ist sehr aktiv, was besondere Anforderungen an die Fütterung stellt:
- Fellgesundheit: Omega-Fettsäuren, Zink und Biotin unterstützen ein gesundes, wetterfestes Haarkleid und eine stabile Hautbarriere.
- Verdauung: Präbiotika und ballaststoffreiche Zutaten wie Kürbis oder Flohsamenschalen fördern eine stabile Darmflora.
- Energieversorgung: Eine ausgewogene Kombination aus hochwertigen Proteinen und Fetten stellt sicher, dass der Hund auch bei höherer Belastung leistungsfähig bleibt.
7. Kalorienüberwachung und Gewichtskontrolle
Auch bei aktiven Hunden sollte die Futtermenge regelmäßig überprüft und an Aktivitätsniveau sowie Lebensphase angepasst werden. Eine erkennbare Taille und gut tastbare Rippen gelten als Richtwert für ein gesundes Körpergewicht.
8. Leckerlis und Zahnpflege
Leckerlis sollten bewusst gewählt und in die Tagesration eingerechnet werden.
- Natürliche Fleischsnacks eignen sich ideal als Trainingsbelohnung.
- Harte Kauartikel unterstützen die mechanische Zahnreinigung.
- Regelmäßiges Zähneputzen mit spezieller Hundezahnpasta beugt Zahnproblemen vor.
9. Übersicht der wichtigsten Ernährungsaspekte für den Schwedischen Lapphund
- Protein: Hochwertig, tierisch – z. B. Ente, Lamm, Fisch
- Fett: Moderat, mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
- Kohlenhydrate: Gut verdaulich – z. B. Reis, Süßkartoffel
- Haut & Fell: Omega-Fettsäuren, Zink, Biotin
- Verdauung: Prä- und Probiotika, Ballaststoffe
- Antioxidantien: Vitamin C & E zum Zellschutz
- Kalorienkontrolle: Anpassung an Aktivität und Alter
10. Fazit
Die Ernährung des Schwedischen Lapphunds sollte stets an Alter, Aktivität und individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Eine hochwertige, ausgewogene Fütterung unterstützt Energie, Fellgesundheit und ein starkes Immunsystem. Regelmäßige Gewichtskontrollen und eine bewusste Auswahl der Zutaten schaffen die Grundlage für ein langes, gesundes Hundeleben.
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