Ernährung beim Ratero – Alles, was Sie wissen müssen

Fotorealistisches KI-Bild eines Ratero, der im Garten neben einer Hollywood-Schaukel steht und in die Kamera blickt. Im Hintergrund blühen bunte Blumen vor einem Holzzaun und einem Haus.

Der Ratero, auch bekannt als Ratonero Mallorquín, ist ein kleiner, wendiger und lebhafter Hund aus Spanien. Ursprünglich als Mäusejäger gezüchtet, zeichnet er sich durch ein hohes Energielevel, Intelligenz und seine starke Bindung an seine Bezugspersonen aus. Trotz seiner geringen Größe hat der Ratero besondere Ansprüche an seine Ernährung, um Vitalität, Muskulatur und Verdauung optimal zu unterstützen. Diese Anleitung bietet eine fundierte Orientierung zur idealen Fütterung des Rateros von der Welpenzeit bis ins hohe Alter.

1. Grundlegende Ernährungsbedürfnisse des Rateros

Klein, aber leistungsfähig – der Ratero benötigt eine ausgewogene Ernährung, die auf seine Körpergröße, Energie und schnelle Verdauung abgestimmt ist.

  • Proteine: Hochwertige tierische Proteine – z. B. aus Hirsch – fördern den Erhalt der Muskulatur und unterstützen ein stabiles Immunsystem.
  • Fette: Gut verwertbare Fette, insbesondere aus Fisch oder Geflügel, liefern Energie und unterstützen Haut und Fell.
  • Kohlenhydrate: Leicht verdauliche Quellen wie Reis, Hirse oder Süßkartoffel geben konstante Energie ohne den Magen zu belasten.

2. Lebensphasen und spezifische Ernährungsanforderungen

  • Welpen: Eine kalorienreiche, nährstoffdichte Ernährung mit ausgewogenem Kalzium-Phosphor-Verhältnis unterstützt das Wachstum kleiner Hunde optimal.
  • Erwachsene Hunde: Auch als ausgewachsener Hund bleibt der Ratero aktiv. Er benötigt daher eine nährstoffreiche, gut verdauliche Ernährung mit hohem Proteingehalt.
  • Senioren: Im Alter sollte das Futter leicht verdaulich und kalorienangepasst sein, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden und die Vitalität zu erhalten.

3. Futterarten für den Ratero

  • Trockenfutter: Kleine Kroketten mit hohem Fleischanteil – z. B. Hirsch – sind besonders gut geeignet. Getreidefreie Rezepturen verbessern die Verträglichkeit.
  • Nassfutter: Sehr schmackhaft, liefert zusätzliche Flüssigkeit und eignet sich gut für mäkelige Fresser.
  • BARF: Bei kleinen Rassen wie dem Ratero möglich, aber nur bei exakter Kenntnis der Bedarfswerte und mit entsprechender Ergänzung durch Zusätze.

4. Unsere Futterempfehlung für den Ratero

Um die positiven Eigenschaften des Rateros zu erhalten und gesund zu bleiben, benötigen sie die richtige Ernährung und Futtermenge. Wir empfehlen für Ratero besonders folgende Futtersorte aus unserem Sortiment:

Hirsch Hundefutter

✔ NATÜRLICHES HUNDEFUTTER: Fleisch von Wildtieren in Lebensmittelqualität | Ohne künstliche Zusatzstoffe oder Getreide

✔ ARTGERECHTE HALTUNG: Das Fleisch für das Trockenfutter stammt von wildlebenden Hirschen aus Mischwaldbeständen

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5. Futtermenge für den Ratero

Die passende Futtermenge hängt vom Gewicht und Aktivitätslevel ab. In der folgenden Übersicht findest du Richtwerte für wenig aktive, aktive und sehr aktive Rateros (Futtersorte: Hirsch).

Hund Gewicht Wenig aktiv Aktiv Sehr aktiv
Hündin 3–4 kg 55–70 g 70–90 g 90–115 g
Rüde 3,5–5 kg 60–85 g 80–110 g 105–140 g

Anmerkung: Trächtige und laktierende Hündinnen benötigen mehr Futter. Hier ist es aber schwierig eine pauschale Aussage zur Menge zu treffen. Orientier dich dazu gerne an den Gewichts- und Mengenangaben auf der Packung.

6. Spezielle Ernährungsanforderungen

  • Fell & Haut: Omega-Fettsäuren, Biotin und Zink verbessern die Hautgesundheit und sorgen für ein glänzendes, dichtes Fell.
  • Verdauung: Kleine Hunde neigen zu empfindlicher Verdauung. Kürbis, Leinsamen und Probiotika stabilisieren den Darm.
  • Fressverhalten: Rateros sind oft wählerisch – daher sind gut verdauliche, aromatische Futtersorten von Vorteil.

7. Kalorienüberwachung und Gewichtskontrolle

Der kleine Körperbau des Rateros verträgt keine großen Gewichtsschwankungen. Selbst kleine Mengen zu viel Futter können schnell zu Übergewicht führen. Regelmäßige Gewichtskontrolle ist deshalb besonders wichtig.

8. Leckerlis und Zahnpflege

Leckerlis sollten hochwertig und getreidefrei sein – ideal sind:

  • Getrocknete Hirschstreifen, Mini-Kausnacks oder gefriergetrocknetes Fleisch
  • Zahnpflege: Spezielle Dentalsticks für kleine Rassen oder regelmäßiges Zähneputzen mit enzymatischer Zahnpasta

9. Übersicht der wichtigsten Ernährungsaspekte für den Ratero

  • Protein: Hochwertig, leicht verdaulich – z. B. Hirsch
  • Fett: Moderat mit Omega-Fettsäuren
  • Kohlenhydrate: Gut verträglich – z. B. Reis, Hirse, Süßkartoffel
  • Haut & Fell: Biotin, Zink, Omega-3-Fettsäuren
  • Verdauung: Ballaststoffe, Probiotika
  • Zahnpflege: Kausnacks, Zahnhygiene
  • Kalorienkontrolle: Besonders wichtig bei kleinen Rassen

10. Fazit

Der Ratero ist ein kleiner, energiegeladener Hund mit sensibler Verdauung und hohen Ansprüchen an eine ausgewogene Ernährung. Die richtige Futterwahl – wie z. B. Hirsch – unterstützt seine Agilität, Gesundheit und Lebensfreude bis ins hohe Alter. Eine bewusste Fütterung mit regelmäßiger Gewichtskontrolle ist dabei der Schlüssel zu einem langen, vitalen Hundeleben.


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