Diagnostic radiographique chez le chat : quand est-il utile et quels coûts peuvent en découler ?

Röntgendiagnostik bei der Katze - wann sie sinnvoll ist und welche Kosten entstehen können

Letzte Aktualisierung: 25.10.2026

Das Wichtigste in Kürze
  • Röntgen ist bei Katzen eine Standarduntersuchung, etwa bei Knochenbrüchen, Fremdkörpern, Atemproblemen oder Tumorverdacht.
  • Meist sind mindestens zwei Aufnahmen in zwei Ebenen nötig. Viele Katzen werden dafür kurz sediert.
  • Zwei Aufnahmen mit Untersuchung kosten im einfachen GOT-Satz ca. 91 € (inkl. MwSt), mit Sedierung ca. 133–156 €.
  • Beim 3-fachen Satz, mit Narkose, Kontrastmittel oder weiteren Aufnahmen können es auch 350–570 € werden.
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Mit Röntgenaufnahmen kann die Tierärztin oder der Tierarzt Veränderungen im Körperinneren erkennen, die von außen nicht sichtbar sind. Besonders bei Verletzungen und orthopädischen Problemen ist das Röntgen in der Tiermedizin unverzichtbar. Hier erfährst Du, wann eine Röntgenuntersuchung bei Katzen sinnvoll ist, wie sie abläuft und welche Kosten entstehen.

Was kostet eine Röntgenuntersuchung bei der Katze?

Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT, gültig seit 22.11.2022) ab. Die Gebühr wird pro Aufnahme berechnet; dazu kommen die Untersuchung und je nach Fall eine Sedierung oder Narkose sowie Medikamente.

LeistungGOT-Nr.1-facher Satz2-facher Satz3-facher Satz
Allgemeine Untersuchung mit Beratung1623,62 €47,24 €70,86 €
Erste und zweite Röntgenaufnahme, jeweils16626,53 €53,06 €79,59 €
Dritte und jede weitere Aufnahme, jeweils16718,03 €36,06 €54,09 €
Sedation per Injektion30219,78 €39,56 €59,34 €
Injektionsnarkose intravenös32024,19 €48,38 €72,57 €
Narkoseprotokoll einfach, je angefangene 15 Minuten28112,19 €24,38 €36,57 €
Kontrastmittelgabe Magen-Darm-Trakt17320,54 €41,08 €61,62 €
Durchleuchtung16536,57 €73,14 €109,71 €
Sedativum (Schätzung)–ca. 15–35 €
Narkosemittel und Material (Schätzung)–ca. 25–60 €
Kontrastmittel (Schätzung)–ca. 15–40 €

Gebühren netto, zzgl. 19 % MwSt. Medikamentenpreise sind Erfahrungswerte.

Daraus ergeben sich typische Gesamtkosten (inkl. MwSt):

  • Zwei Aufnahmen ohne Sedierung, mit Untersuchung: ca. 91 € im 1-fachen Satz, ca. 182 € im 2-fachen, ca. 274 € im 3-fachen Satz.
  • Zwei Aufnahmen mit Sedierung: ca. 133–156 € im 1-fachen Satz, ca. 247–271 € im 2-fachen, bis ca. 386 € im 3-fachen Satz.
  • Zwei Aufnahmen in Kurznarkose: ca. 179–220 € im 1-fachen Satz, bis ca. 519 € im 3-fachen Satz.
  • Drei Aufnahmen mit Sedierung und Magen-Darm-Kontrastmittel: ca. 196–250 € im 1-fachen Satz, bis ca. 571 € im 3-fachen Satz.

Folgen weitere Untersuchungen oder eine Behandlung, etwa eine Operation, kommen deren Kosten hinzu.

Wie funktioniert Röntgen und wann ist es sinnvoll?

Röntgenstrahlen durchdringen den Körper unterschiedlich stark: Knochen halten viel Strahlung zurück und erscheinen hell, Luft lässt sie fast ungehindert durch und erscheint dunkel. So entsteht ein zweidimensionales Schattenbild in Grautönen. Weil sich Organe und Strukturen dabei überlagern, werden in der Regel mindestens zwei Aufnahmen aus unterschiedlichen Richtungen gemacht. Heute arbeiten die meisten Praxen mit digitalen Röntgengeräten, die das Bild direkt am Monitor anzeigen.

Eine Sonderform ist die Durchleuchtung: Hier werden Bewegungsabläufe im Körper, etwa beim Schlucken, live verfolgt. Die nötigen Geräte gibt es meist nur in größeren Kliniken.

Für manche Fragestellungen werden Kontrastmittel eingesetzt:

  • Für den Magen-Darm-Trakt wird ein bariumhaltiges Kontrastmittel eingegeben, um zum Beispiel Fremdkörper oder Passagestörungen sichtbar zu machen.
  • Für die Nieren und ableitenden Harnwege wird ein jodhaltiges Kontrastmittel in die Vene gespritzt (Urographie, GOT-Nr. 171).

Typische Gründe für eine Röntgenuntersuchung bei Katzen:

  • Knochenbrüche und Gelenkverletzungen, etwa nach einem Sturz oder Unfall
  • Arthrose und andere Veränderungen an Knochen und Gelenken
  • Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt
  • Atemprobleme und Veränderungen in Brustkorb, Herz und Lunge
  • innere Verletzungen oder Organveränderungen
  • Tumoren und Metastasen
  • Zahnerkrankungen und Veränderungen an Kiefer und Nasenhöhlen
  • Harnsteine in Blase oder Nieren
  • Trächtigkeit, vor allem zur Zählung der Kitten gegen Ende der Trächtigkeit
  • Kontrolle der Heilung nach einem Knochenbruch
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Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen Verfahren

Röntgen ist schnell, in nahezu jeder Tierarztpraxis verfügbar und vergleichsweise günstig. Es eignet sich besonders für Knochen, Brustkorb und die Suche nach Fremdkörpern.

  • Strahlenbelastung: Jede Aufnahme bedeutet eine geringe Strahlendosis für die Katze und das Praxisteam. Moderne Geräte kommen mit deutlich weniger Strahlung aus als ältere, sodass der Nutzen in den meisten Fällen überwiegt.
  • Ultraschall: Weichteile und Bauchorgane lassen sich ohne Strahlung oft besser per Ultraschall beurteilen. Häufig ergänzen sich beide Verfahren.
  • CT und MRT: Für dreidimensionale Schnittbilder, etwa bei komplexen Brüchen, Erkrankungen der Wirbelsäule oder vor Tumoroperationen, sind Computertomographie oder Magnetresonanztomographie nötig. Sie sind deutlich teurer und meist nur in Kliniken verfügbar; in der GOT ist eine CT-Untersuchung eines Körperteils mit 350 € im einfachen Satz angesetzt (GOT-Nr. 175), ein MRT mit 700 € (GOT-Nr. 177), jeweils netto und meist zzgl. Narkose.

So läuft eine Röntgenuntersuchung bei der Katze ab

Für scharfe Bilder darf sich die Katze während der Aufnahme nicht bewegen. Je nach Temperament und Schmerzen wird sie vorsichtig von Helfern in Position gehalten oder vorher sediert beziehungsweise kurz in Narkose gelegt. Eine Sedierung ist oft schonender, weil die Katze weniger festgehalten werden muss und seltener Aufnahmen wiederholt werden müssen.

Der Röntgenstrahl wird gezielt auf den zu untersuchenden Bereich gerichtet, um den übrigen Körper zu schonen. Zwischen den Aufnahmen wird die Katze umgelagert, damit der Bereich in mindestens zwei Ebenen dargestellt wird. Danach wertet die Tierärztin oder der Tierarzt die Bilder aus und bespricht mit Dir das weitere Vorgehen.

Wie lassen sich Röntgenkosten senken?

Wenn eine Röntgenuntersuchung medizinisch nötig ist, solltest Du nicht daran sparen. Sie hilft, die richtige Therapie zu finden, und kann unnötige Behandlungen vermeiden.

  • Frag nach, ob für die Fragestellung auch ein Ultraschall ausreicht.
  • Bring vorhandene Röntgenbilder aus anderen Praxen mit, das kann Wiederholungsaufnahmen ersparen.
  • Außerhalb des Notdienstes sind die Gebühren niedriger, weil im Notdienst mindestens der 2-fache Satz plus Notdienstgebühr gilt.
Tipp

Eine Tierkrankenversicherung oder eine OP-Versicherung mit Diagnostik-Leistungen kann die Kosten für Röntgen und anschließende Behandlungen abfedern. Achte beim Vergleich darauf, ob Diagnostik ohne anschließende Operation mitversichert ist.

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Quellen

  1. Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) (Bundesministerium der Justiz)
  2. Radiography of Animals (MSD Veterinary Manual)
  3. Gastrointestinal Obstruction in Small Animals (MSD Veterinary Manual)

Expertise / Zusammenarbeit

Heike Pankatz - Unsere Expertin für Hunde, Katzen & Co.

Dr. med. vet. Heike Pankatz studierte Tiermedizin in Hannover und war über viele Jahre für mehrere große Tierschutzorganisationen tätig. Sie hat unter anderem Bücher über Hunde verfasst und arbeitet inzwischen hauptsächlich als Autorin von Fachartikeln zu Themen rund um unsere vierbeinigen Freunde.
Für MyPetClub verfasst sie regelmäßig neue Ratgeber und berät uns zu verschiedenen Themen rund ums Tier.


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