Hund in der Rekonvaleszenz

Unter Rekonvaleszenz versteht man die Phase nach einer Krankheit. Der Körper ist noch geschwächt und braucht besondere Nährstoffe, um wieder zu Kräften zu kommen. Wie Sie Ihren Vierbeiner nach einer Krankheit wieder aufpäppeln und was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie hier!

Wichtiges zur Rekonvaleszenz

Was genau Ihr Hund braucht, um wieder vollständig gesund zu werden, hängt natürlich von der Krankheit ab, an der er gelitten hat. Ein Hund, der sich von einer Operation nach einem Beinbruch erholt, hat andere Bedürfnisse als einer, der eine Chemotherapie überstanden hat.

Grundsätzlich sollten Sie in der Phase nach einer schweren Krankheit darauf achten, den Organismus Ihres Vierbeiners zu stärken. Das Ziel einer erfolgreichen Rekonvaleszenz ist, dass Ihr Hund wieder genau so fidel, agil und fröhlich ist wie vor seiner Erkrankung. Dazu gehört die Schmerzfreiheit bei der Bewegung und die Stabilität der Organfunktionen. Damit dieses Ziel erreicht wird, müssen die Reserven des Körpers kontinuierlich wieder aufgefüllt werden. Dabei spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. 

Neben einer ausgewogenen, auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmten Ernährung ist es in der Erholungsphase wichtig, dass Sie mit Ihrem Vierbeiner trainieren. Spazieren Sie immer längere Strecken mit ihm und beginnen Sie, mit ihm zu spielen. So findet der Hund seine Bewegungsfreude wieder.

Ernährung des rekonvaleszenten Hundes

Damit der Körper gestärkt wird, braucht der Hund besonders in der Genesungsphase viele Nährstoffe. Achten Sie besonders darauf, dass Sie leicht verdauliche Fette und Proteine füttern. Dies können Sie mithilfe von natürlichen, hochwertigen Zutaten sicherstellen. 

Falls Ihr Hund im Verlauf seiner Krankheit stark abgenommen hat, müssen Sie eine erhöhte Fettzufuhr gewährleisten. Dazu können Sie auf fettreiches Fleisch wie z. B. Euter, Lamm oder Pansen zurückgreifen. Für eine erhöhte Fettzufuhr können Sie dem Futter zudem Quark mit hohem Fettgehalt zugeben. Auch die Verwendung von hochwertigen Pflanzen- und Fischölen trägt dazu bei, dass der Hund zunehmen kann. 

Achten Sie bei der Zugabe von Öl darauf, nicht zu viel zu verwenden. Wenn der Kot des Hundes breiig wird, sollten Sie den Ölanteil im Futter womöglich reduzieren.

Fügen Sie dem Futter viel Obst und Gemüse hinzu. Die enthaltenen Vitamine kräftigen den Körper und helfen, die Energiereserven wieder aufzufüllen. Zur Nahrungsergänzung können Sie auf die gesamte Bandbreite der verfügbaren Mittel zurückgreifen. Wählen Sie diejenigen aus, die besonders geeignet auf den Bedarf Ihres Vierbeiners zugeschnitten sind. 

Als Wundermittel können Sie Brennnesselsamen ins Futter mischen. Diese enthalten Vitamine, Mineralstoffe und verschiedene Enzyme. Damit bieten sie viele Inhaltsstoffe, die Ihr Hund braucht, um wieder ganz der Alte zu werden.

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