Entzündungen beim Hund

An verschiedenen Stellen im Hundekörper können Entzündungen auftreten. Diese wachsen sich oft zu echten Plagegeistern aus und können den Vierbeiner stark einschränken. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, um Ihren Hund bei Entzündungen zu unterstützen.

Was sind Entzündungen?

Unter Entzündungen wird ein ganzes Bündel an Reaktionen auf äußere Einflüsse beschrieben. Entzündungen können Ihnen Hund grundsätzlich an jeder Körperstelle ereilen. Sie sind eine Reaktion des Organismus auf schädliche Einflüsse verschiedener Art

Bei einer Entzündung reagiert das Immunsystem des Hundes auf Fremdstoffe, Gewebeschäden oder Krankheitserreger. Die Blutgefäße weiten sich, sodass die betroffene Stelle stärker durchblutet wird. Beteiligt sind zudem das Lymphsystem und umliegendes Bindegewebe.

Schon der römische Mediziner Celsus beschrieb vier Anzeichen von Entzündungen:

  • Rötung
  • Überwärmung
  • Schwellung
  • Schmerz

Durch Galenus wurde ein fünftes Merkmal ergänzt: Die eingeschränkte Funktion des betroffenen Gewebes bzw. Organs.

Entzündungen können prinzipiell in jeder Körperregion auftreten. Sie können die Haut betreffen und oberflächlich sein, aber auch in inneren Organen vorkommen. Je nach betroffener Region wirkt sich eine Entzündung unterschiedlich aus. Deshalb gibt es auch verschiedene Klassifizierungen. Meist unterscheidet man eine Entzündung anhand des betroffenen Organs oder Körperteils. Darüber hinaus gibt es Unterscheidungen in akute und chronische sowie lokale und generalisierte Entzündungen. 

Bei manchen Entzündungen wird zudem Flüssigkeit abgesondert, die je nach Art aus eiweißhaltiger Flüssigkeit, Blut oder Eiter bestehen kann. 

Hat sich Ihr Hund eine Entzündung zugezogen, suchen Sie am besten einen Tierarzt auf. Er kann die Ursache lokalisieren und Ihnen weitere Hinweise auf die Art der Entzündung geben.

Symptome von Entzündungen

Da eine Entzündung an verschiedenen Stellen im Körper auftreten kann, unterscheiden sich die Symptome.

Ist die Haut von der Entzündung betroffen, zeigt sie oftmals gerötete Stellen. Der Vierbeiner juckt sich an der betroffenen Stelle vermehrt und verspürt mitunter Schmerzen. Durch die vermehrte Reibung kann ein Fellverlust hervorgerufen werden. Es treten zudem Schwellungen auf, die Haut ist aufgescheuert oder neigt zu Blutungen und Eiterungen. Versuchen Sie, Ihren Vierbeiner davon abzuhalten, an den Wunden zu knabbern oder zu lecken. Dies kann bakterielle Infektionen hervorrufen.

Sin hingegen innere Organe betroffen, verspürt der Hund im entsprechenden Bereich Schmerzen. Das Organ kann in seiner Funktion eingeschränkt sein, was zuweilen spezifische Symptome nach sich zieht. Darüber hinaus wirkt der Vierbeiner matt oder unruhig und hat einen verminderten Appetit. Dazu kommen manchmal Schwellungen, etwa im Bereich der Gelenke.

Zu speziellen Entzündungen lesen Sie unsere Artikel zu:

Ursachen von Entzündungen

Entzündungen können auf verschiedene Weisen entstehen. Allgemein ist meist ein Reiz an der entsprechenden Stelle der Auslöser. Das Immunsystem reagiert auf diesen Reiz, was die Entzündung hervorruft. Ursachen können daher Traumata sein, etwa Verbrennungen, Verätzungen, Erfrierungen. Zum anderen werden Entzündungen durch Infektionen ausgelöst. Dabei ist die Struktur der Erreger im gesamten Spektrum angesiedelt: Es kann sich um Bakterien, Viren, Pilzsporen, Parasiten oder einzellige Lebewesen handeln. Andere Auslöser für Entzündungen sind Allergie oder Autoimmunkrankheiten. Entzündungen treten auch dann auf, wenn an einer Stelle im Körper sogenannte Zelltrümmer auftreten: Gewebe, das durch abgestorbene Zellen entsteht.

Ernährung von Hunden mit Entzündungen

Die meisten Entzündungen sind von kurzer Dauer und gehen ebenso unvermittelt zurück, wie sie aufgetreten sind. Damit Ihr Hund keine Schäden davonträgt, ist gesundes, ausgewogenes und hochwertiges Futter eine gute Voraussetzung. Füttern Sie Ihrem Hund besonders hochwertiges Öl, etwa Borretsch-, Nachtkerzen- oder Weizenkeimöl. Auf diese Weise stärken Sie sein Immunsystem. Zur Nahrungsergänzung bieten sich Algen, Bierhefe, Eigelb, Gerstengras und Melasse an. Eine Mischung verschiedener Kräuter versorgt Ihren Vierbeiner mit Vitaminen und Mineralstoffen. 

Einige Mittel eignen sich bei Entzündungen sowohl für die äußere als auch die innere Anwendung. Dazu gehören verdünnter Apfelessig, Aloe-Vera-Gel, Grapefruitkernextrakt, Heilerde und Propolis. Diese Mittel wirken durch Ihre Inhaltsstoffe entzündungshemmend.

2 Kommentare zu „Entzündungen beim Hund“

  1. Marianne Burkhardt

    Guten Tag,

    dieses ist die hervorragendste Website, die es über Hunde gibt! Sie beschreiben den hochkomplizierten Stoffwechsel- und Verdauungsprozess in wenigen Sätzen präzise auf den Punkt gebracht und dazu noch leicht verständlich.
    Darüber hinaus sind alle Tipps enthalten für eine gesunde Ernährung, vom Selbst Kochen und hochwertigem Futter und klären auf, was Billigfutter anrichtet.
    DANKE FÜR DIESE, IHRE WEBSITE, die Alles erwähnt, was man tun kann, damit es Hund guut geht!
    Seit 12 Jahren gebe ich alten, kranken und verwahrlosten Hunden bis zu ihrem Lebensende mit großer Fürsorge ein liebevolles Zuhause. Dabei steht das unerschöpfliche Thema „Bauchschmerzen“ von „Allem“ an erster Stelle.
    Danke für diese so wichtige Hilfe. Mein jetziger Hund hat unter anderem Blasen-und Gallensteine. „Was darf ein Hund fressen bei…….“ war mein verzweifelter Aufruf bei Google. So traf ich auf Ihre Website und dafür bin ich unendlich dankbar!

    Ganz liebe Grüße
    von Fundhund Olli
    und Pflegefrauchen
    Marianne Burkhardt

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